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Burmann, Ulrich

Burmann, Ulrich. Jurist. Stadtplaner. * 27.9.1887 Kolberg, † 10.10.1970 Kronberg/Taunus.
B. wurde 1929 als Direktor der Gartenstadt-Gesellschaft und der Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen (bis 1932) nach Ffm. berufen, um gemeinsam mit Ernst May und Walter Schwagenscheidt die Siedlung Goldstein zu planen. Als enger Mitarbeiter Mays war er führend an den Bau- und Siedlungsplänen der späten 1920er Jahre beteiligt. Ließ sich in Ffm. als Rechtsanwalt nieder. B. verteidigte in der Zeit des Nationalsozialismus mutig und unerschrocken politisch Verfolgte und „Staatsfeinde“ vor dem Sondergericht. 1945 wurde B. von den Amerikanern als Präsident der Rechtsanwaltskammer Ffm. mit dem Wiederaufbau der Justiz auf demokratischer Grundlage beauftragt.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 123, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Claudia Quiring in: AFGK 75 (2016): Akteure des Neuen Fft., S. 93-95.
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.
| FS Aktienbauges. f. kl. Wohnungen 1950.
1890-1950. 60 Jahre Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen Ffm. Ffm. 1950.
Quellen: ISG, S2/1.161.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Burmann, Ulrich. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1917


Stand des Artikels: 24.8.1987

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