Hoven, Franz von. Königlicher Baurat. Architekt.
* 25.7.1842 Ffm., † 24.7.1924 Ffm.
Studium am Polytechnikum in Karlsruhe (1860-62) und an der Bauakademie in Berlin (1862-63). Seit 1866 freier Architekt in Ffm. Zahlreiche Studienreisen nach Belgien, Holland, Frankreich, England, Italien und Österreich. Zusammenarbeit mit Ludwig Neher.
Von 1880 bis 1882 Stadtverordneter.
Außerordentliches Mitglied der Akademie des Bauwesens in Berlin. Seit 1866 Mitglied, zeitweise (1886/87 und 1900/01) Vorsitzender der Ffter Künstlergesellschaft. Mitglied des Ffter Architekten- und Ingenieur-Vereins. Mitglied in der Administration des Städelschen Kunstinstituts.
Während sein Bau des Höchster Kreishauses (1892) noch eine neobarocke Dreiflügelanlage darstellt, entwickelte sich H. in seinem Baustil dann zu einem der wichtigsten Vertreter der von München und Berlin ausgehenden Neurenaissance. Seine bedeutendsten Bauten in Ffm. sind: Elektrizitätswerk I in der Gutleutstraße (1894), Neues Rathaus (mit Ludwig Neher, 1900-04, Erweiterungsbau 1908), Neubau des Physikalischen Vereins (1907-08), Neubau des Bürgerhospitals (1904-07) sowie Villen und Privathäuser in Ffm. und Umgebung, u. a. Villa Manskopf (eigentl.: Villa Waldeck) an der heutigen Flughafenstraße 4/Ecke Schwarzwaldstraße in Niederrad (1894) und Villa von Meister in Sindlingen (1903-04, Reitbahn 1910). Restaurator des Steinernen Hauses und der Goldenen Waage (im Rahmen des Durchbruchs der Braubachstraße ab 1904).
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Silberne Medaille der Ersten Deutschen Bauausstellung in Dresden (1900) und Kleine Goldene Medaille der Berliner Kunstausstellung (1903).
Porträtmedaillon (1904) über dem Hauptportal („Baumeisterportal“) vom Südbau des Neuen Rathauses in der Bethmannstraße. Porträtbüste (von Friedrich Hausmann, 1927) im Besitz des Städel Museums.
Grabstätte auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann G 332).
Von 1880 bis 1882 Stadtverordneter.
Außerordentliches Mitglied der Akademie des Bauwesens in Berlin. Seit 1866 Mitglied, zeitweise (1886/87 und 1900/01) Vorsitzender der Ffter Künstlergesellschaft. Mitglied des Ffter Architekten- und Ingenieur-Vereins. Mitglied in der Administration des Städelschen Kunstinstituts.
Während sein Bau des Höchster Kreishauses (1892) noch eine neobarocke Dreiflügelanlage darstellt, entwickelte sich H. in seinem Baustil dann zu einem der wichtigsten Vertreter der von München und Berlin ausgehenden Neurenaissance. Seine bedeutendsten Bauten in Ffm. sind: Elektrizitätswerk I in der Gutleutstraße (1894), Neues Rathaus (mit Ludwig Neher, 1900-04, Erweiterungsbau 1908), Neubau des Physikalischen Vereins (1907-08), Neubau des Bürgerhospitals (1904-07) sowie Villen und Privathäuser in Ffm. und Umgebung, u. a. Villa Manskopf (eigentl.: Villa Waldeck) an der heutigen Flughafenstraße 4/Ecke Schwarzwaldstraße in Niederrad (1894) und Villa von Meister in Sindlingen (1903-04, Reitbahn 1910). Restaurator des Steinernen Hauses und der Goldenen Waage (im Rahmen des Durchbruchs der Braubachstraße ab 1904).
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Silberne Medaille der Ersten Deutschen Bauausstellung in Dresden (1900) und Kleine Goldene Medaille der Berliner Kunstausstellung (1903).
Porträtmedaillon (1904) über dem Hauptportal („Baumeisterportal“) vom Südbau des Neuen Rathauses in der Bethmannstraße. Porträtbüste (von Friedrich Hausmann, 1927) im Besitz des Städel Museums.
Grabstätte auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann G 332).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 357f., verfasst von: Sabine Hock.
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Lexika:
Dankmar Trier in: AKL 75 (2012), S. 118.
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Denkmaltop., S. 26f., 201, 436, 439, 652, 750f.
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Denkmaltop. Hauptfriedhof, S. 281, 301, 306, 357, 431.
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Dessoff, S. 66.
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Thieme/Becker 17 (1924), S. 579.
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Zeller, S. 168.
Literatur:
Stubenvoll, Willi: Das Ffter Rathaus 1896-1901. In: Mai/Paul/Waetzoldt (Hg.): Das Rathaus im Kaiserreich 1982, S. 415-451.
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Risse: Frühe Moderne 1984, S. 86f., 212.
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Rödel: Fabr. 1986, S. 629.
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Rödel: Ing. 1983, S. 154, 227, 302, 310.
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Schomann: Bahnhofsviertel 1988, S. 311.
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Schomann: Malerviertel 2016, S. 148, 225, 227, 276.
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Seng: Freies Deutsches Hochstift 2009, S. 127-129, 149, 180, 220.
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Stubenvoll: Rathaus 1977.
Quellen:
ISG, S2/328.
GND: 117535419 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Hoven, Franz von. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2791
Stand des Artikels: 26.3.1990