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Klimsch, Karl

Klimsch, Karl (eigentl.: Carl) Ferdinand. Lithograf. Maler. * 26.5.1841 Ffm., † 6.12.1926 Ffm.
Sohn von Ferdinand K. Bruder von Eugen K. Onkel von Fritz K.
Verheiratet (seit 1865) mit Maria Dorothea Louise, gen. Luise, K., geb. Burkard (1842-1922). Kinder: Helene Eugenie K. (1866-1950), Hermann K. (1867-1960), Friederike Dorothea, gen. Frieda, K. (1869-1921), Eugen K. (1872-1945), Pauline K. (1874-?).
Nach seiner Ausbildung in München kehrte K. 1864 nach Ffm. zurück und trat in die lithografische Anstalt seines Vaters ein. Er baute die Firma „Klimsch & Co.“ zu einer bedeutenden lithografischen Verlagsanstalt und Druckerei aus. 1885 wurde bei K. die erste Reproduktionskamera aus Holz hergestellt; seitdem entwickelte sich das Unternehmen zu einer der führenden Spezialfabriken und Großhandlungen für Reproduktionstechnik in Europa. K. zog sich seit 1895 allmählich aus dem Geschäft zurück und widmete sich seinen Malstudien.
Veröffentlichungen von Musterbüchern für Lithografen. Entwürfe für Schrifttypen, Ornamente und Stickmuster.
Herausgeber des „Allgemeinen Anzeigers für Druckereien“.
Bestattet in der Familiengrabstätte auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann V 428).
Die Firma „Klimsch & Co.“, bis zuletzt in Familienbesitz, stellte 1989 den Fabrikationsbetrieb ein und bestand dann als Handels- und Beratungsgesellschaft für Reprotechnik noch bis 1995 weiter.
Die Tochter Frieda K. arbeitete als Krankenschwester in Heidelberg und gründete ein Kindersanatorium in Königsfeld/Schwarzwald, das sie 1919 als Schwester-Frieda-K.-Stiftung der Universität Heidelberg vermachte.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 399f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Dessoff, S. 76.
Dessoff, Albert: Kunst und Künstler in Ffm. im neunzehnten Jahrhundert. Hg. auf Veranlassung des Ffter Kunstvereins. 2. Bd.: Biographisches Lexikon der Ffter Künstler im neunzehnten Jahrhundert. Ffm. 1909.
| Erwähnung in: Klimsch, [Familie]. In: NDB 12 (1980), S. 69.
Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 28 Bde. Berlin 1953-2024. Fortgesetzt ab 2020 als: NDB-online (www.deutsche-biographie.de/ndbonline).
| Erwähnung in: Hufnagl, Florian: Klimsch, Fritz. In: NDB 12 (1980), S. 69.
Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 28 Bde. Berlin 1953-2024. Fortgesetzt ab 2020 als: NDB-online (www.deutsche-biographie.de/ndbonline).
| Thieme/Becker 20 (1927), S. 501.
Thieme, Ulrich/Becker, Felix: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bde. Leipzig 1907-50.
Quellen: ISG, S2/5.219.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).
| ISG, S3/1.363 (Fa. Klimsch & Co.).
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S3 (mit Kleinschriften, bes. Zeitungsausschnitten, zur Ortsgeschichte).

GND: 116228237 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Klimsch, Karl. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2919


Stand des Artikels: 21.6.1990

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