Direkt zum Inhalt
Zur Startseite

Seitenmenü

Seitenmenü

  • Personensuche
  • Editorial
  • Neuerscheinungen
  • Aufnahmekriterien
  • Editionsprinzipien
  • Projektgeschichte
  • Technische Umsetzung
  • Autorinnen und Autoren
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Benutzeranmeldung

Pfadnavigation

  1. Startseite

Lang, Joseph

„Jola“.

Lang, Joseph, gen. Jola. Buchhändler. Parteifunktionär. Gewerkschafter. * 5.4.1902 Erkenez (Ungarn), † 10.9.1973 Ffm.
Kindheit in Mainz. Ausbildung und Tätigkeit als Buchhändler in Ffm. Seit 1920 engagierte sich L. zunächst als Mitglied der KAPD, dann als Funktionär der KPD und seit seinem Ausschluss aus dieser Partei 1929 als Funktionär der KPO in der Arbeiterbewegung. 1930 ging er nach Berlin und machte sich als Buchhändler selbstständig. Dort trat er nach seinem Ausschluss aus der KPO 1932 der SAP bei und war nach 1933 führend an der Organisation der illegalen Gewerkschaften und der Widerstandsbewegung der SAP beteiligt. 1934 nach Prag, 1938 nach Paris und schließlich 1940 in die USA emigriert. 1950 nach Deutschland zurückgekehrt. Mitglied der SPD (seit 1951). Kreisdelegierter des DGB. Von 1952 bis 1967 Leiter der Buchhandlung des Bund-Verlags im Ffter Gewerkschaftshaus, die er zu einem überregionalen Treffpunkt für Gewerkschafter, Politiker und Verleger ausbaute. Seit 1957 Mitglied im Unterbezirksvorstand und Bezirksbeirat der SPD Ffm. Stellvertretender Vorsitzender der SPD Ffm. Vorsitzender des Ortsvereins Sachsenhausen der SPD. Obwohl kein Karrierepolitiker, war „Jola“ ein Vorbild für die Ffter Sozialdemokraten.
1972 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 441, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Emigrantenlex. I, S. 417.
Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933 / International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945. 3 Bde. München/New York/London/Paris 1980-83.
| Trägerinnen u. Träger d. Wilhelm-Leuschner-Medaille 2004, S. 78f.
Hessische Landesregierung: Im Dienste der Demokratie. Die Trägerinnen und Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille. Hg. v. d. Hessischen Staatskanzlei. Wiesbaden 2004.
Literatur: Beier: Arbeiterbewegung 1984, S. 478f.
Beier, Gerhard: Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch 150 Jahre (1834-1984). Ffm. 1984. (Die Hessen-Bibliothek im Insel Verlag).
Quellen: ISG, S2/5.694.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 124728022 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
Weitere Informationen in anderen Netzwerken


© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Lang, Joseph. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/3023


Stand des Artikels: 22.8.1990

  • Startseite
  • Impressum
Menü