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Neumann, Mathias

Neumann, Mathias. Rundfunkregisseur. * 22.6.1920 Köln, † 29.5.1977 Ffm.
N. wollte ursprünglich Architekt werden. Im Krieg schwere Kopfverwundung. Seit 1946 beim damals noch amerikanisch kontrollierten Radio Fft. (seit 1949: HR). Daneben auch Praktika an Oper und Schauspiel. Für den HR und andere deutschsprachige Rundfunkanstalten produzierte N. in erster Linie Hörspiele, Abendstudios und Features. Gelassenheit und „ruhige“ Regie prägten den Produktionsstil des beliebten Medienfachmanns. Zusammenarbeit mit vielen bedeutenden Schauspielern und Autoren, aber auch den Vertretern der Ffter Schule.
1963 Bundesfilmpreis für „Denkmal für einen Feind“. 1977 Ernst-Reuter-Preis für die Regie des Features „Ein Abstecher ins Außerpreußische und ein Stück Fontane hinterher“. Weitere Auszeichnungen für Tonbildschauen und Schallplattenaufnahmen.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 96f., verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Quellen: ISG, S2/9.622.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 132966980 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
Weitere Informationen in anderen Netzwerken


© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Neumann, Mathias. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/634


Stand des Artikels: 27.1.1994

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