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Planitz, Hans

Planitz, Hans. Prof. Dr. jur. Rechtshistoriker. * 4.5.1882 Dresden, † 16.1.1954 Wien.
Jura- und Geschichtsstudium in Tübingen und Leipzig. 1906 Promotion. 1909 Habilitation. Lehrtätigkeit in Leipzig und Basel. Im Oktober 1914 wurde P. als ordentlicher Professor an die neu gegründete Ffter Universität berufen. Er übernahm den Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte, Privat-, Handels- und Genossenschaftsrecht. Unter P. gelang es dem Juristischen Seminar, eine wertvolle Privatbibliothek mit Werken zur mittelalterlichen Rechtsgeschichte zu erwerben. Mitglied der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Prüfungskommission. 1919/20 Dekan der Juristischen Fakultät. 1920 folgte P. einem Ruf an die Universität Köln.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 141, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Gerhard Dilcher in: Diestelkamp/Stolleis (Hg.): Juristen 1989, S. 102-116.
Diestelkamp, Bernhard/Stolleis, Michael (Hg.): Juristen an der Universität Ffm. Baden-Baden 1989.

GND: 116205113 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Planitz, Hans. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/770


Stand des Artikels: 21.11.1994

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