Rumpf, Peter Philipp. Prof. Maler und Radierer.
* 19.12.1821 Ffm., † 16.1.1896 Ffm.
Sohn des Ffter Bürgers und Konditors Sebastian R. (1785-1861) und dessen Ehefrau Maria (auch: Mariana) Anna, geb. Melzer (1780-1869). Verheiratet (seit 1845) mit Christine R., geb. Melzer (1819-1896), aus Fulda.
R. begann unter der Anleitung von Johann Nepomuk Zwerger eine Ausbildung als Bildhauer (1835-38), wechselte dann aber zur Malerei über und studierte bis 1842 bei Karl Friedrich Wendelstadt, Heinrich Rustige und Jakob Becker. Unzufrieden mit den Lehrmethoden am Städel, nahm R. mit einer Gruppe anderer Maler Zeichenunterricht bei Angilbert Göbel und unterwies im Gegenzug Göbel in der Malerei. 1844 eröffnete R. eine Zeichen- und Malschule für Töchter vornehmer Familien, vor allem aus Kreisen der Bundestagsgesandten. Diese Lehreinrichtung bestand bis 1859. In dieser Zeit unternahm er mehrere Kunstreisen nach Dresden, München, Italien und Paris. 1854 hatte sich R. dem Kronberger Malerkreis angeschlossen; fortan verlebte er die Sommermonate in Kronberg, bis er 1875 dauerhaft dorthin übersiedelte. Die letzten Lebensjahre verbrachte er wieder in Ffm.
Der vielseitige Künstler widmete sich neben der Landschaftsmalerei und dem Porträt vor allem der Genremalerei aus dem Alltagsleben, wofür ihm seine eigene vielköpfige Familie häufig die Motive lieferte.
1888 Verleihung des Professorentitels.
R. begann unter der Anleitung von Johann Nepomuk Zwerger eine Ausbildung als Bildhauer (1835-38), wechselte dann aber zur Malerei über und studierte bis 1842 bei Karl Friedrich Wendelstadt, Heinrich Rustige und Jakob Becker. Unzufrieden mit den Lehrmethoden am Städel, nahm R. mit einer Gruppe anderer Maler Zeichenunterricht bei Angilbert Göbel und unterwies im Gegenzug Göbel in der Malerei. 1844 eröffnete R. eine Zeichen- und Malschule für Töchter vornehmer Familien, vor allem aus Kreisen der Bundestagsgesandten. Diese Lehreinrichtung bestand bis 1859. In dieser Zeit unternahm er mehrere Kunstreisen nach Dresden, München, Italien und Paris. 1854 hatte sich R. dem Kronberger Malerkreis angeschlossen; fortan verlebte er die Sommermonate in Kronberg, bis er 1875 dauerhaft dorthin übersiedelte. Die letzten Lebensjahre verbrachte er wieder in Ffm.
Der vielseitige Künstler widmete sich neben der Landschaftsmalerei und dem Porträt vor allem der Genremalerei aus dem Alltagsleben, wofür ihm seine eigene vielköpfige Familie häufig die Motive lieferte.
1888 Verleihung des Professorentitels.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 226f., verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dessoff, S. 124f.
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Kaulen, S. 306-309.
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NB 1985, S. 334f., Nr. 1922; 1992, S. 668, Nr. 3661.
Literatur:
Rittweger, Franz: Wanderung durch die Werkstätten in Fft. wirkender Künstler. (Fortsetzung.) In: Ffter Museum 4 (1858), Nr. 46 (13.11.1858), S. 958-964, hier S. 961.
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Hoff: Ffter Künstler 1914, S. 47-54.
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Kat. Romantik im Rhein-Main-Gebiet 2015, S. 104, 278.
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Städelkat. d. Gemälde d. 19. Jh.s 1972, Textband, S. 323-326.
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Wiederspahn/Bode: Kronberger Malerkolonie 1982, S. 70-72, 349-352, 701f.
Quellen:
Eintrag der Heirat mit Christine Melzer, Ffm., 25.11.1845: ISG, Kirchen- bzw. Standesbücher: Heiratsbuch 32 (1843-45), S. 568, Nr. 275.
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ISG, S2/5.110.
GND: 119372134 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rumpf, Philipp. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/966
Stand des Artikels: 11.4.1995